SEILLER-NEDKOFF

Marina Seiller-Nedkoff

Boltzmanngasse 12/11
1090 Wien

E-Mail: marina.pogany@chello.at
Homepage: www.seiller-nedkoff.com

LEBENSLAUF

Geboren in Stadl an der Mur (Steiermark). Studien an beiden Wiener Akademien bei Prof.
Unger und Prof. Kortan
1969 Abschluss und Diplom
1971 Beginn der Ausstellungstätigkeit
1988 Mitglied des Künstlerhauses
2004 Mitglied der Künstlergruppe „Fächer“

Marina Seiller-Nedkoff ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und lebt als freischaffende Künstlerin in Wien

TECHNIKEN

Acryl, Grafik, Skulpturen aus Speckstein und Ton

AUSSTELLUNGEN

Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Österreich, Deutschland, Belgien, Schweiz, Russland, USA,…
Gemeinschaftsarbeiten mit den Schriftstellern György Sébéstyen und Jo Schulz-Vobach, mehrere Buchillustrationen für den Wiener Frauenverlag und zuletzt (2005) für Isabella Bernardo „Verdorbene Ware“, erschienen im Sami-Verlag, Wien.

ZUR PERSON

(Alexandra Koock – Internationale Föderation für den Weltfrieden)
Marina Seiller-Nedkoff ist seit vielen Jahren ein Fixstern in der Wiener Kunstszene. Ich habe den Ausdruck „Fixstern“ bewusst gewählt: Sie funkelt und leuchtet, sie zieht unbeirrbar ihre Bahn, aber sie macht das in großer Ruhe, ohne eitlem Lärm, ohne oberkluge Kommentare: Sie läuft dem Zeitgeist nicht nach und ist gerade deswegen mehr im wirklichen Zentrum als in der Peripherie. Hier zeigt sie einen Ausschnitt aus ihren Arbeiten der letzten vier Jahre. Mir ist dabei beides wichtig – der „Ausschnitt“ und „die letzten vier Jahre“ – weil beides zeigt, wie einerseits ihre Entwicklung eine kontinuierliche ist, und wie andererseits sie nie stehen bleibt, immer weiter sucht, nie mit ihrer Arbeit endgültig zufrieden ist.

In einem früheren Katalog steht als Abschlusskommentar von ihr: „Ich befinde mich auf einer einzigen langen Reise, deren Ziel ich noch nicht kenne“. Daran hat sich nichts geändert. Ich möchte mit den Worten eines ihrer alten künstlerischen Wegbegleiter, Prof. Nick Titz, Leiter von UNESCO Burgenland schließen, die er anlässlich zweier Vernissagen von Marina Seiller-Nedkoff gesprochen hat.

Diese Ausschnitte liegen 8 Jahre auseinander – 1995 und 2002 – aber sie zeigen, wie bei aller Veränderung ihrer Werke ihre Conditio Humana immer die gleiche war und ist: „In machen Bildern zeigt sich ein Ausbruchswille aus diesem anerzogenen Rollenverhalten – energisch werden die Arme hochgerissen, der Körper bäumt sich auf um dann wieder auf die Knie zufallen – kniend versucht sie weiterzukämpfen. Farbglühen zeigt Lebendiges – Totes hat keine Farbe.“ Und: „Da ist offensichtlich die Forderung nach Gewaltlosigkeit, wozu sie aufruft – durch Erkennen der Pressionen, denen die Figuren in Bild und Skulptur ausgesetzt sind. Diese Figuren haben eine Körpersprache, die es zu deuten gibt. Und es nicht nur Sinnlichkeit, die die Verrenkungen zeigt, sondern Angriff-Abwehr, Angst vor Aggression und dergleichen.“

WERKE (Auszug)